Als Angler kennt man natürlich seinen Vereinssee und die Gewässer an denen man häufig angelt. Man weiß genau wo sich die Fische aufhalten, wo besonders tiefe Gewässerabschnitte sind und wo Gräben und Kanten durch den See verlaufen. Doch manchmal gibt es auch Situationen bei denen man das erste Mal an einem Angelsee ist und weder die Gewässerstrukturen noch die Aufenthaltsorte der Fische im See kennt. Häufig ist dies bei Junganglern nachdem sie den Angelschein gemacht haben der Fall. Sie lernen zwar in dem Kurs vor der Prüfung zum Angelschein (http://www.angelschein.net/) viel über Fische, Gewässer und gesetzliche Rahmenbedingungen, doch man kann häufig beobachten das sie teilweise etwas überfordert sind wenn es nun mit dem neuen Angelschein zum ersten Mal an den Angelsee geht. Im Folgenden wollen wir einige Tipps geben an welchen Merkmalen sich gute Angelplätze ausmachen lassen und welche Details Fischstandorte verraten.

angelsee

Vor man einen Angelplatz sucht sollte man einen Marsch am Ufer entlang um den See machen und dabei den Randbereich sehr gut beobachten. Auch wenn der See etwas größer ist, so lohnt sich die investierte Stunde auf jeden Fall.

  1.  Zuerst empfiehlt es auch nach Angeln auszuhalten, die sich am See befinden. Die Angler geben häufig Auskunft darüber wie und wo man am Angelsee angeln muss um an den Fisch zu kommen. Auch wenn man vielleicht nicht von allen Anglern die Geheimtipps unter den Angelstellen genannt bekommt helfen sie doch meist weiter.
  2. Wenn man nun keinen Angler am See ausmachen kann, dann sollte man die Uferbereiche nach Anzeichen auf Angler absuchen. Frühere Angelplätze erkennt man meist am zertrampelten Ufer, an Köder, die noch rumliegen oder an Schuppen oder Blutresten von gefangenen Fischen.
  3. Kann man auch keine solche Alten Angelstellen ausmachen, dann sollte man auf Bewegungen im Gewässer achten. Sieht man in einigen Bereichen Köderfische flüchten, hört man Karpfen an der Oberfläche schmatzen oder sieht man Fische unter der Wasseroberfläche ziehen. Solche Stellen sind meist auch sehr gute Angelplätze.
  4. Als nächstes sollte man nach Besonderheiten am See suchen. Gibt es Seerosenfelder am See oder Uferbereiche mit überhängenden Ästen. Lassen sich besonders tiefe oder flache Stellen vom Ufer ausmachen oder kann man Abweichungen von der Wannenform des Sees erkennen. Solche Stellen sind für Angler immer sehr interessant uns sollten gute Angelstellen sein.
  5. Konnte man bisher immer noch keine Angelstelle finden, so sollte man den See mit einer Spinnrute abtasten. Dazu montiert man an die Hauptschur ein 30-40 Gramm schweres Kugel- oder Birnenblei und wirft dieses an mehreren Stellen in das Wasser. Bei Rauskurbeln kann man dann mit etwas Übung spüren an welchen Bereichen das Wasser besonders tief und wo es eher flach ist. So kann man auch Unterwasserberge finden, die beim Angeln auf Karpfen oder Hecht sehr gute Fangplätze bilden.

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